Der geheimste aller Wettbewerbe

WestfalenSlam: Seifenkisten-Teams müssen am Starttag Spontaneität beweisen

 

Münster/Harsewinkel, 16. Juli 2014. In ganz Westfalen bereiten sich derzeit die Teilnehmer aller zwölf Disziplinen des großen WestfalenSlams auf ihren Auftritt am 19. Juli in Lippstadt vor. Ob eher Sportliches oder Künstlerisches: Es wird trainiert, geprobt, geübt. Nur die sechs Viererteams des RacingSlams tun – nichts. Das heißt, doch: Sie setzen mental auf Sieg. Das muss in diesem Fall auch reichen.  

Der Grund für die absolut nicht freiwillige Untätigkeit leuchtet ein. „Wir müssen Spontaneität und Kreativität beweisen. Deshalb ist alles geheim. Wir wissen nur, dass wir an diesem Tag Seifenkisten zusammenbauen, gestalten und damit Rennen fahren“, sagt Christian Peitzmeier, Auszubildender zum Industriemechaniker beim Landtechnikhersteller CLAAS in Harsewinkel. Auf dem gleichen Stand sind auch die Azubi-Teams der ebenfalls teilnehmenden Westfalen Gruppe aus Münster, Hella aus Lippstadt, Remondis aus Lünen und der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH aus Lippstadt.  

„Wir sind gern Kooperationspartner beim WestfalenSlam“, sagt Ausbildungsmeister Thomas Brinkert, „weil wir die Idee einfach klasse finden, dass Westfalen zeigt, was es kann.“  

Jedes der fünf Teams erhält den gleichen Bausatz. Im Materiallager gibt es aber auch Deko-Elemente, um die Seifenkisten individuell zu gestalten. Das Design geht per Publikumsbewertung mit den Ergebnissen des Rennens in die Siegerwertung ein.  

Und, aufgeregt? Die Augen der Auszubildenden leuchten enthusiastisch. „Nö, Vorfreude. Wir haben Spaß daran, unsere Firma zu vertreten“, sagt Jens Striewe. Dieser ergänzt: „Wir sind neugierig, was da passiert. Unsere Freunde und Familien fiebern jetzt schon mit.“ Wird die spontane Zusammenarbeit klappen? Michael Rolf grinst: „Och, mal sehen, wir wir arbeiten ja auch in der Ausbildung gut als Team zusammen.“

1.905 Zeichen


Bildunterschrift:

Von den sechs RacingSlam-Teams, die beim WestfalenSlam am 19. Juli Seifenkisten zusammenbauen und damit auf die Rennstrecke gehen, wird einiges an handwerklichem Geschick, Kreativität und spontaner Zusammenarbeit verlangt. Das CLAAS Team (Michael Rolf, Niklas Kretschmar, Jens Striewe, Thomas Brinkert - es fehlt Christian Peitzmeier) schaut dem Wettbewerb mit Enthusiasmus entgegen.