Mathe-Asse: Auf die Punkte, fertig, los!

Junge Rechenkünstler im Jeopardy-Testlauf für großen WestfalenSlam


Münster/Lippstadt, 19. Mai 2014. Wenn die „kleinen Mathe-Asse“ zusammenkommen, werden die letzten Geheimnisse der Geometrie gelüftet und Kniffe des Kopfrechnens ausprobiert. Schließlich geht es bei dem Projekt unter Federführung von Prof. Dr. Friedhelm Käpnick am Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik der Universität Münster darum, besondere Begabung zu fördern. Genau die wollen andere Fünftklässler ebenfalls beweisen, und zwar beim großen WestfalenSlam 2014 am 19. Juli in Lippstadt.

 „Mathe“ ist eine der insgesamt zwölf verschiedenen Wettbewerbskategorien bei dieser Großveranstaltung. Ein pfiffiges Jeopardy soll Grundschüler und Zuschauer gleichermaßen begeistern. Damit technisch und inhaltlich am großen Slam-Tag alles reibungslos läuft, wenn die Teams aus Steinfurt, Bielefeld, Warendorf, Paderborn, Lippstadt, Dortmund, Recklinghausen, Arnsberg und Gütersloh antreten, stellten sich die münsterschen Mathe-Asse gern für einen Probelauf zur Verfügung.

MatheSlam im Testlauf

Anne-Marie Vierhaus verwandelte sich im Nu von der studentischen Hilfskraft in eine charmante Quizmasterin, die mit viel Gespür für ihre jungen Kandidaten durch den Probewettbewerb führte. Die Gruppensprecher waren schnell gewählt. Mit zusammengekniffenen Kenneraugen wurde entschieden, ob man die 300-Punkte-Frage der Kategorie „geometrische Formen“ wählen sollte oder doch lieber die 100-Punkte-Frage der Kategorie „Zeichnen und Konstruieren“. Da wurden die Köpfe zusammengesteckt und flüsternd Wurzeln gezogen, die Lebenserwartung von Tieren geschätzt und Kopfrechenaufgaben bewältigt. Genauso wichtig war es aber auch „wir passen“ zu sagen, wenn im Zweifel Punkteverlust drohte. 

 Während die Mathe-Asse ihr Bestes gaben, machten sich am Rande zwei aufmerksame Besucher Notizen. Der Veranstalter des WestfalenSlams, die Westfalen-Initiative, war durch Dr. Niels Lange vertreten, der den Kindern mit anerkennenden Worten sowie mit kleinen Geschenken fürs Mitmachen beim Probelauf dankte. Er wird gemeinsam mit Heribert Woestmann vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung, Prof. Dr. Friedhelm Käpnick und Anne-Marie Vierhaus noch am finalen Feinschliff des Mathe-Slams arbeiten. So kommt das universitäre Projektteam aus Münster als Kooperationspartner für diese Wettbewerbskategorie bestens vorbereitet nach Lippstadt. Schummeln ist übrigens nicht möglich: Die „echten“ Fragen sind unter Verschluss. 2.524 Zeichen

Bildunterschrift:

Alles klar für den großen WestfalenSlam 2014 in Lippstadt: Die „Kleinen Mathe-Asse“ hatten mächtig Spaß am Probelauf. Anerkennung gab’s von Prof. Dr. Friedhelm Käpnick, Anne-Marie Vierhaus und Dr. Niels Lange (hinten v. l.).

Foto: Klaudia Maleska